Alternativen zu USB-Audio-Interfaces für Gaming und Streaming 2026
Wir vergleichen die besten USB-Audio-Interfaces für Gaming und Streaming 2026: Modelle mit einem Kanal, zwei mit Auto-Gain und günstige Basiseinstiege.
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Preise und Verfügbarkeit entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ändern.
Das Focusrite Scarlett Solo 4th Gen ist 2026 die beste USB-Audio-Interface-Alternative für die meisten Gamer und Streamer, dank eines einzelnen XLR-Vorverstärkers mit viel Headroom und dem Air-Modus, der die Stimme sendefertig klingen lässt. Läuft dein Kanal mit zwei Mikrofonen oder soll sich der Gain lieber von selbst einstellen, passt das Audient EVO 4 besser, und das Behringer U-PHORIA UM2 deckt das Nötigste für einen neuen Kanal mit knappem Budget ab.
Alle drei werden per USB an einen Gaming-PC angeschlossen und brauchen kein externes Mischpult, die eigentliche Entscheidung hängt also davon ab, wie viele Mikrofone gleichzeitig laufen und wie viel manuelle Kontrolle über den Gain gewünscht ist. Wir haben diese drei Interfaces anhand ihrer veröffentlichten Spezifikationen, dokumentierten Funktionen und gesammelten Käuferstimmen verglichen, nicht anhand eines eigenen Tests.
Unsere Alternativen auf einen Blick
| Produkt | Ideal für | Preis |
|---|---|---|
| Focusrite Scarlett Solo 4th Gen | Bester Allrounder | Ansehen |
| Audient EVO 4 | Beste unkomplizierte Gain-Einstellung | Ansehen |
| Behringer U-PHORIA UM2 | Bestes günstiges Basismodell | Ansehen |
Worauf es bei einem Streaming-Interface wirklich ankommt
Die Zahl der Mikrofonvorverstärker entscheidet, wie viele Personen auf getrennten, einzeln regelbaren Kanälen sprechen können: einer reicht für einen Solo-Streamer, ein gemeinsam moderierter Podcast oder ein Duo-Kanal braucht aber zwei. Ein Hi-Z-Instrumenteneingang erlaubt es, Gitarre oder Bass direkt anzuschließen, ohne separate DI-Box, was bei Musik-Streams wichtig ist. Bittiefe und Dynamikumfang bestimmen, wie viel Spielraum vor einem plötzlichen Schrei oder einem Lautstärkespitzenwert aus dem Spiel bleibt, und ein Direct-Monitoring-Schalter lässt die eigene Stimme ohne Verzögerung hören, während man über den Spielsound spricht.
Stelle den Mikrofon-Gain vor dem ersten Stream bei normaler Sprechlautstärke ein, nicht im Stillen. Ein Pegel, der leise gemessen passt, übersteuert oft genau dann, wenn es in einem Match spannend wird.
Die besten USB-Audio-Interface-Alternativen für Gaming und Streaming
1. Focusrite Scarlett Solo 4th Gen: die beste Alternative insgesamt
Focusrite Scarlett Solo 4th Gen
Das Scarlett Solo 4th Gen kombiniert einen XLR-Mikrofonvorverstärker mit einem Hi-Z-Instrumenteneingang, sodass ein Streamer, der nebenbei Gitarre über die Stream-Musik spielt, ohne zusätzliches Gerät zwischen den Eingängen wechseln kann. Es nimmt mit bis zu 24 Bit und 192 kHz bei 120 dB Dynamikumfang auf, was reichlich Headroom lässt, falls das Mikrofon mitten in einem intensiven Match plötzlich lauter wird, und der Air-Modus fügt den helleren, präsenteren Klang hinzu, der für die höherwertigen Focusrite-Vorverstärker typisch ist. Es funktioniert mit PC, Mac und iPad, was auch für einen Tablet-Setup praktisch ist. Der Nachteil ist der einzelne Mikrofoneingang: Ein Kanal, der regelmäßig einen Co-Host dazuholt oder eine zweite Stimme lokal über Discord aufnimmt, wird damit zu eng und sollte eher ein Interface mit zwei Vorverstärkern in Betracht ziehen. Für einen Solo-Streamer, der seine erste richtige Sprachkette aufbaut, bleibt es trotzdem die vollständigste Option in dieser Liste.
Pro
- Der Air-Modus sorgt ohne zusätzliche Plugins für einen helleren, präsenteren Klang
- 120 dB Dynamikumfang lassen Spielraum für plötzliche Lautstärkespitzen im Stream
Kontra
- Nur ein XLR-Mikrofoneingang, eine Zwei-Personen-Show braucht ein zweites Interface
- Keine integrierten DSP-Effekte, anders als bei manchen Interfaces in dieser Preisklasse
2. Audient EVO 4: die beste Alternative für unkomplizierte Gain-Einstellung
Audient EVO 4
Das EVO 4 ist um zwei Mikrofonvorverstärker plus einen Instrumenteneingang aufgebaut, sodass ein Duo-Stream oder ein kleines Podcast-Setup von Anfang an zwei Personen auf getrennten Kanälen aufnehmen kann. Sein auffälligstes Merkmal ist Smartgain: Man richtet es auf jeden Eingang, während man in normaler Lautstärke spricht, und es stellt den Gain automatisch ein, was das Herumprobieren erspart, das viele neue Streamer bei ihrer ersten Übertragung ausbremst. Es wird per USB mit Strom versorgt, es muss also kein zusätzliches Netzteil zum Schreibtisch verlegt werden, und es bietet eine Monitor-Mix-Regelung sowie einen Kopfhörerausgang, um Spielsound und eigene Stimme auszubalancieren. Das Frontpanel setzt bewusst auf wenige physische Regler und überlässt feinere Einstellungen der begleitenden Software, wer den Gain lieber live per Hardware-Regler von Hand nachjustiert, wird es daher weniger direkt finden als ein Scarlett-Interface. Für alle, die sich bei der richtigen Pegeleinstellung unsicher sind, ist es das Interface aus dieser Liste, das am einfachsten auf Anhieb richtig sitzt.
Pro
- Zwei Mikrofonvorverstärker lassen ein Duo auf getrennten Kanälen aufnehmen
- Smartgain stellt die Eingangspegel automatisch ein statt durch manuelles Probieren
Kontra
- Minimale physische Regler bedeuten feinere Einstellungen nur in der Begleit-App
- Der USB-Bus-Betrieb bietet keine externe Stromoption für längere USB-Leitungen
3. Behringer U-PHORIA UM2: die beste günstige Basisalternative
Behringer U-PHORIA UM2
Das U-PHORIA UM2 ist ein einfaches 2x2-USB-Interface, aufgebaut um einen einzelnen XENYX-Mikrofonvorverstärker und einen Instrumenteneingang, gedacht für einen ersten Kanal statt für eine wachsende Produktion. Ein Direct-Monitoring-Schalter lässt die eigene Stimme ohne jede Verzögerung hören, während der Spielsound läuft, und RCA-Ausgänge erlauben den Anschluss eines Paars Desktop-Monitore statt nur Kopfhörer, was später ein sinnvoller Ausbauschritt ist. Es setzt auf ein einfaches USB-2.0-Design mit minimalen Reglern am Gerät selbst: Es gibt keine automatische Gain-Hilfe, keinen zweiten Vorverstärker und keine zusätzliche Softwareebene, die korrekte Pegeleinstellung hängt also allein davon ab, selbst das Eingangs-Meter im Blick zu behalten. Für alle, die erst testen wollen, ob sich Streaming überhaupt lohnt, bevor sie mehr investieren, deckt es die Grundlagen ab, ohne Funktionen hinzuzufügen, die sie vielleicht nie brauchen.
Pro
- RCA-Ausgänge erlauben ein Paar Desktop-Monitore statt nur Kopfhörer
- Der Direct-Monitoring-Schalter entfernt die Verzögerung beim Abhören der eigenen Stimme
Kontra
- Der einzelne Mikrofonvorverstärker schließt zwei Hosts auf getrennten Kanälen aus
- Das einfache USB-2.0-Design bietet keine eingebaute automatische Gain-Hilfe
Wie man sich zwischen ihnen entscheidet
Greife zum Scarlett Solo 4th Gen, wenn du ein Solo-Streamer bist, der den saubersten aufgenommenen Klang möchte und gelegentlich ein Instrument anschließt. Wähle das Audient EVO 4, wenn eine zweite Stimme, ob Co-Host oder Gast, regelmäßig zu deinem Stream gehört und du dich vor dem Livegang nicht mit Gain-Einstellungen herumärgern willst. Das U-PHORIA UM2 ergibt Sinn, wenn du einen neuen Kanal ausprobierst und die anfängliche Investition niedrig halten willst, ohne auf einen echten XLR-Mikrofonvorverstärker und dedizierte Lautsprecherausgänge zu verzichten.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Audio-Interface, wenn mein Mikrofon schon per USB angeschlossen wird?
Nein, ein USB-Mikrofon überspringt das Interface komplett, bindet dich aber auch an genau dieses eine Mikrofon und den darin verbauten Vorverstärker. Ein Interface wie diese drei erlaubt es, später das Mikrofon zu wechseln oder aufzurüsten, einen zweiten Eingang für einen Co-Host hinzuzufügen und Gitarre oder Konsole über dasselbe Gerät zu leiten, was ein festes USB-Mikrofon nicht kann.
Kann eines dieser Interfaces zwei Personen gleichzeitig aufnehmen?
Das Audient EVO 4 kann das, weil es zwei unabhängige Mikrofonvorverstärker für zwei XLR-Mikrofone auf getrennten Kanälen bietet. Sowohl das Focusrite Scarlett Solo 4th Gen als auch das Behringer U-PHORIA UM2 haben nur einen Mikrofonvorverstärker, eine zweite Stimme müsste also über ein zweites Gerät oder eine Software-Mischung eingebunden werden statt über einen zweiten XLR-Eingang.
Verändert der Air-Modus beim Scarlett Solo, wie Spiel und Mikrofon zusammen klingen?
Der Air-Modus wirkt nur auf den Klang des Mikrofonvorverstärkers, er fügt der Stimme Helligkeit und Präsenz hinzu, hat aber keinen Einfluss auf Spiel- oder Systemsound, der über die Ausgänge des Interfaces läuft. Er soll gesprochene Kommentare klarer und präsenter im Mix klingen lassen, nicht den Klang des Spiels selbst verändern.
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