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So wählen Sie die besten 240-mm-AIO-Kühler für Gaming-PCs 2026

Leitfaden für 240-mm-AIO-Kühler im Gaming-PC 2026: Einbau, Lautstärke, RGB, Sockel-Kompatibilität und drei klar unterschiedliche Modelle für den Kauf.

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So wählen Sie die besten 240-mm-AIO-Kühler für Gaming-PCs 2026

Die Corsair iCUE LINK TITAN 240 RX RGB ist 2026 der beste 240-mm-AIO-Kühler für die meisten Gaming-PCs, weil sie aktuelle Sockel, vernetzte Lüfter und ein aufgeräumtes Anschlusskonzept verbindet. Eine 240-mm-AIO ist nicht für jede CPU zwingend nötig, aber sie passt gut, wenn das Gehäuse keinen 360-mm-Radiator aufnimmt oder ein großer Luftkühler den Bereich über dem Arbeitsspeicher zu sehr einengt.

Legen Sie zuerst den Radiatorplatz fest: Prüfen Sie die 240-mm-Freigabe samt Lüftern oben oder vorn, anschließend Schlauchverlauf und RAM-Höhe.

Den besten 240-mm-AIO-Kühler für einen Gaming-PC auswählen

Ein 240-mm-Modell arbeitet mit zwei 120-mm-Lüftern und ist deutlich leichter unterzubringen als ein 280- oder 360-mm-Radiator. Das ist interessant für kompakte ATX- und Micro-ATX-Gehäuse sowie viele kleine Systeme. Trotzdem braucht die Montage mehr Vorarbeit als ein Luftkühler. Messen Sie den freien Raum, die gesamte Dicke von Radiator und Lüftern und den späteren Verlauf der Schläuche. Ein Front-Radiator kann die Länge der Grafikkarte begrenzen; ein Deckelplatz kann mit hohen RAM-Modulen oder VRM-Kühlern kollidieren.

Danach folgt die Sockelprüfung. Alle drei Kandidaten unterstützen Intel LGA 1700 und AMD AM5, Corsair und Lian Li außerdem AMD AM4. Wer eine ältere Intel-Platine weiterverwendet, sollte den Lieferumfang der konkreten Revision prüfen, statt die Halterungen einfach vorauszusetzen. Auch der Luftstrom des Gehäuses zählt. Ein starker Radiator gleicht weder eine geschlossene Front noch einen verschmutzten Filter oder gegensätzlich arbeitende Gehäuselüfter aus.

Für einen Spiele-PC sind Lautstärkeverhalten und Steuerung oft aussagekräftiger als große Leistungsversprechen. Eine gute Lüfterkurve bleibt auf dem Desktop ruhig und reagiert auf lange Spielsitzungen, Shader-Kompilierung oder Hintergrund-Rendering. Corsair setzt auf iCUE LINK, NZXT auf CAM und den LCD-Pumpendeckel, Lian Li auf einen klassischen ARGB-orientierten Aufbau. Keines dieser Systeme ist für alle die beste Wahl. Entscheidend ist, welche Beleuchtung, Header und Controller bereits im Gehäuse vorhanden sind.

ProduktIdeal fürPreis
Corsair iCUE LINK TITAN 240 RX RGBAusgewogene Gaming-PCsAnsehen
NZXT Kraken 240Individuelle PumpenanzeigeAnsehen
Lian Li Galahad II Trinity 240ARGB-orientierte BuildsAnsehen

Corsair iCUE LINK TITAN 240 RX RGB: beste Gesamtwahl

Corsair iCUE LINK TITAN 240 RX RGB
Beste Gesamtwahl

Corsair iCUE LINK TITAN 240 RX RGB

Corsairs TITAN 240 RX RGB ist in diesem Feld die rundeste Wahl für einen aktuellen Gaming-Rechner. Sie kombiniert einen 240-mm-Radiator, zwei RX120-RGB-Lüfter und die FlowDrive-Kühleinheit; laut Produktumfang ist auch ein iCUE LINK System Hub dabei. Der Hub reduziert die Zahl einzelner Lüfter- und Beleuchtungskabel hinter dem Mainboard-Tray. Unterstützt werden Intel LGA 1851 und LGA 1700 sowie AMD AM5 und AM4, was die AIO für einen Neubau ebenso wie für ein modernes Upgrade geeignet macht. Die Pumpe besitzt 20 RGB-LEDs, jeder Lüfter weitere acht. Das ist eine überzeugende Basis für ein Gehäuse mit Sichtfenster. Die Auszeichnung verdient sie durch die aktuelle Plattformabdeckung und das saubere Verkabelungskonzept. Der Nachteil: Wer nur schlichtes Mainboard-ARGB möchte, profitiert weniger vom LINK-System und muss iCUE als zusätzliche Software verwalten.

Pro

  • Der mitgelieferte iCUE LINK System Hub bündelt Kühleranschlüsse
  • RX120-RGB-Lüfter und beleuchtete Pumpe passen in Sichtfenster-Builds
  • LGA 1851, LGA 1700, AM5 und AM4 werden unterstützt

Kontra

  • Der Kabelvorteil entsteht vor allem innerhalb des LINK-Ökosystems
  • iCUE ist zusätzliche Steuerungssoftware in einem Nicht-Corsair-PC

NZXT Kraken 240: beste mit Display

NZXT Kraken 240
Beste mit Display

NZXT Kraken 240

Die NZXT Kraken 240 richtet sich an Käufer, deren Pumpenblock mehr als ein Logo zeigen soll. Ihr quadratisches 1,54-Zoll-LCD kann über NZXT CAM Systemdaten, Bilder und weitere Inhalte anzeigen. Dazu kommen zwei F120P-Lüfter und eine leistungsorientierte Pumpe. Damit wird sie zum sichtbaren Mittelpunkt eines Glas-Seitenteils, ohne dass ein größerer Radiator nötig ist. Die schwarze Ausführung RL-KN240-B1 hält den Rest des Kühlers zurückhaltend, damit das Display statt vieler Lüfterlichter im Mittelpunkt steht. Die Montage deckt gängige AMD- und Intel-Desktopplattformen ab. Sie erhält die Display-Auszeichnung, weil diese Anzeige ihr praktisches Alleinstellungsmerkmal ist. Der Kompromiss liegt auf der Hand: Für die volle Anzeige-Funktion ist CAM wichtig, und wer weder Software noch Display will, bezahlt für eine Funktion, die ungenutzt bleiben kann.

Pro

  • Das quadratische 1,54-Zoll-LCD zeigt Messwerte oder eigene Bilder
  • Zwei F120P-Lüfter halten den 240-mm-Aufbau auf Luftstrom ausgerichtet
  • Die schwarze Ausführung stellt das Display optisch in den Vordergrund

Kontra

  • NZXT CAM ist für Anzeige-Anpassung und Überwachung zentral
  • RGB-Lüfterbeleuchtung fehlt für stark ausgeleuchtete Innenräume

Lian Li Galahad II Trinity 240: beste für sauberes RGB

Lian Li Galahad II Trinity 240
Beste für sauberes RGB

Lian Li Galahad II Trinity 240

Lian Lis Galahad II Trinity 240 passt besser zu einem abgestimmten ARGB-System als zu einem Display-Projekt. Die Version GA2T24B verbindet einen 240-mm-Radiator mit zwei 120-mm-Lüftern und einer Pumpekappe mit wechselbaren Optiken: Diffusor, Duo-Infinity und glatte Kappe. Die Lüfter sind für eine Reihenschaltung ausgelegt, wodurch rund um einen Deckelradiator weniger kurze Einzelkabel zusammenkommen. Auf der Kühlplatte ist Wärmeleitpaste bereits aufgetragen, was die Erstmontage vereinfacht und keinen separaten Pastenkauf verlangt. Unterstützt werden Intel LGA 1700, 1200 und 115X sowie AMD AM5 und AM4. Die RGB-Auszeichnung erhält das Modell für sichtbare Anpassung ohne LCD. Seine Einschränkung: Am stimmigsten wirkt es, wenn der Rest des Builds denselben Mainboard- oder Lian-Li-ARGB-Steuerweg nutzt; in einem geschlossenen, schlichten Gehäuse ist der Mehrwert geringer.

Pro

  • Wechselbare Pumpenkappen erlauben verschiedene Build-Themen
  • Reihenschaltbare 120-mm-Lüfter reduzieren lose Radiatorkabel
  • Voraufgetragene Wärmeleitpaste erleichtert den ersten Einbau

Kontra

  • ARGB-Abstimmung ist mit derselben Steuerungsumgebung am einfachsten
  • Ein LCD für Live-Informationen am Pumpenblock fehlt

Montageentscheidungen mit großer Wirkung

Beginnen Sie mit dem Handbuch des Gehäuses, nicht mit dem Karton des Kühlers. Ein angeblicher 240-mm-Platz kann schmale Lüfter voraussetzen oder nur wenig Abstand über dem Mainboard bieten. Legen Sie Radiator und Lüfter probeweise ein, bevor Sie den Pumpenblock festziehen. Verwenden Sie die richtigen Abstandshalter, schließen Sie Pumpe, Lüfter sowie USB- oder Controller-Kabel nach Herstellervorgabe an und knicken Sie die Schläuche nicht stark. Sie sollten weder die Backplate der Grafikkarte noch ein Lüfterblatt berühren.

Bei einer Frontmontage ist eine Schlauchposition unten sinnvoll, wenn die Länge dies zulässt, weil sie Luft von der Pumpenzone fernhalten kann. Ein Deckelradiator funktioniert oft gut als Abluft, ist aber keine automatische Temperaturgarantie: Das Verhältnis von Ansaugung und Abluft bestimmt weiter die Temperatur der Luft am Radiator. Stellen Sie nach dem Einbau eine vernünftige Kurve ein, achten Sie auf dauerhaft ungewöhnliche Pumpengeräusche und prüfen Sie, ob die Pumpe in der gewünschten Software oder am Mainboard-Header erkannt wird.

Wann ist eine 240-mm-AIO die richtige Größe?

Eine 240-mm-AIO ist ein guter Kompromiss für Gaming-PCs, die mehr Temperaturreserve als ein kompakter Luftkühler brauchen, aber keinen 280- oder 360-mm-Radiator aufnehmen können. Sie lässt den Bereich um den Sockel frei und erleichtert damit den RAM-Zugang sowie einen Show-Build. Für lange Workstation-Lasten auf besonders stromhungrigen CPUs ist ein Gehäuse mit Platz für einen größeren Radiator meist die klügere Basis. Kaufen Sie eine 240-mm-AIO nicht nur wegen der Optik: Gehäuse, erwartete CPU-Leistungsaufnahme und Ihre Bereitschaft für Software und Pumpengeräusche gehören vorher auf die Checkliste.

Häufige Fragen

Reicht eine 240-mm-AIO für eine Gaming-CPU?

Meist ja, wenn es sich um einen üblichen Gaming-PC mit gutem Luftstrom und sinnvollen Leistungsgrenzen handelt. Entscheidend bleiben die konkrete CPU und die Last. Ein Prozessor, der bei langen All-Core-Aufgaben hohe Leistung aufnehmen darf, profitiert bei passendem Gehäuse von 280 oder 360 mm. Beim Spielen sind Luftstrom und Lüfterkurve häufig ebenso wichtig wie die nominelle Radiatorgröße.

Sollte ein 240-mm-Radiator oben oder vorn sitzen?

Nehmen Sie die Position, die ohne Zug auf den Schläuchen passt und zum Luftstromkonzept des Gehäuses passt. Oben wird warme Luft häufig abgeführt und vorn bleibt Platz für die Grafikkarte. Vorn erhält der Radiator kühlere Außenluft, kann aber die GPU-Luft erwärmen und deren Freiraum verkleinern. Prüfen Sie das Gehäusehandbuch und montieren Sie die exakte Kombination zunächst probeweise.

Brauche ich RGB-Software für diese AIOs?

Die CPU kann auch ohne aufwendige Beleuchtung gekühlt werden, doch die genannten Extras benötigen ihren Steuerweg. Corsairs LINK-Funktionen laufen über iCUE, das NZXT-Display wird in CAM eingerichtet und das Lian-Li-Modell kann mit Mainboard-ARGB oder kompatibler Software synchronisiert werden. Wählen Sie den Kühler, dessen Anschlüsse und Software Sie nach der Montage tatsächlich verwalten möchten.

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